USt-Voranmeldung Fristen 2026: Alle Termine im Überblick
- Marie-Sophie Braunger
- vor 4 Tagen
- 6 Min. Lesezeit
Behalte den Kopf frei für dein Business: Wir zeigen dir alle wichtigen Daten und wie du sie stressfrei einhältst.
Die Umsatzsteuer-Voranmeldung ist für viele Gründer ein monatlicher Stressfaktor, der wertvolle Zeit frisst. Damit du keine Frist verpasst und teure Zuschläge vermeidest, haben wir dir alle Termine für 2026 übersichtlich zusammengefasst.

Die Antwort direkt
Die Umsatzsteuer-Voranmeldung für 2026 muss grundsätzlich bis zum 10. Tag des Folgemonats beim Finanzamt eingehen. Fällt dieser Tag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, verschiebt sich die Frist auf den nächsten Werktag. Mit einer Dauerfristverlängerung gewinnst du einen zusätzlichen Monat Zeit für deine Abgabe.
Einleitung
Du brennst für deine Idee, willst dein Produkt verbessern oder neue Kunden gewinnen, doch dann klopft die Bürokratie an die Tür. Die Umsatzsteuer-Voranmeldung (UStVA) gehört zu den Aufgaben, die sich oft wie ein Bremsklotz anfühlen. In Deutschland sind die Regeln streng und die Fristen unerbittlich. Wer zu spät kommt, zahlt drauf. Aber keine Sorge, wir lassen dich damit nicht allein. Als dein unterstützender Co-Pilot zeigen wir dir, wie du den Überblick behältst, welche Schwellenwerte für dich gelten und wie du mit moderner Technologie wie mika den administrativen Aufwand auf ein Minimum reduzierst. So kannst du dich 2026 endlich wieder voll auf dein Kerngeschäft konzentrieren.
TL;DR
In 2026 bleibt der 10. des Folgemonats der zentrale Termin für die USt-Voranmeldung. Mit einer Dauerfristverlängerung und der Unterstützung durch mika kannst du diesen Prozess stressfrei automatisieren und dich auf dein Wachstum konzentrieren.
Key Takeaways
Der 10. des Folgemonats ist der Standard-Stichtag für deine USt-Voranmeldung, wobei sich die Frist bei Wochenenden auf den nächsten Werktag verschiebt.
Eine Dauerfristverlängerung schenkt dir einen Monat mehr Zeit, erfordert bei monatlicher Abgabe aber eine Sondervorauszahlung bis zum 10. Februar 2026.
Automatisierung durch KI-Tools wie mika eliminiert das Risiko von Verspätungszuschlägen und macht den Prozess der Steueranmeldung fast unsichtbar.
Monatlich oder vierteljährlich: Wo ordnest du dich ein?
Wie oft du Post vom Finanzamt erwartest, hängt von deiner Zahllast ab. Die Häufigkeit deiner Umsatzsteuer-Voranmeldung richtet sich nach deiner Zahllast aus dem Vorjahr, also dem Jahr 2025. Das Finanzamt möchte so sicherstellen, dass die Steuerzahlungen gleichmäßig über das Jahr verteilt fließen und keine riesigen Summen auf einmal fällig werden.
Für das Jahr 2026 gelten folgende Schwellenwerte, die du kennen solltest:
Monatliche Abgabe: Wenn deine Umsatzsteuerzahllast im Jahr 2025 mehr als 9.000 Euro betragen hat, bist du zur monatlichen Abgabe verpflichtet.
Vierteljährliche Abgabe: Lag deine Zahllast zwischen 2.000 Euro und 9.000 Euro, reicht eine Meldung pro Quartal aus.
Befreiung von der Voranmeldung: Betrug die Zahllast weniger als 2.000 Euro, kann dich das Finanzamt von der unterjährigen Meldepflicht befreien. In diesem Fall reichst du nur eine Jahreserklärung ein.
Besonders spannend für dich als Gründer: Es gibt eine Sonderregelung für Neugründungen zwischen 2021 und 2026. In den ersten zwei Jahren deiner Tätigkeit darfst du deine Voranmeldung grundsätzlich vierteljährlich abgeben, sofern deine geschätzte Zahllast nicht extrem hoch ausfällt. Das ist eine echte Entlastung, die dir in der Startphase den Rücken freihält. Wenn du dir unsicher bist, in welche Kategorie du fällst, hilft dir mika dabei, deine Daten aus 2025 zu analysieren und die richtige Frequenz zu bestimmen.
Der Steuerkalender 2026: Alle Termine auf einen Blick
Der 10. Tag des Monats ist dein wichtigster Stichtag. Aber Achtung: Das deutsche Steuerrecht ist zwar streng, aber fair, wenn es um Wochenenden geht. Fällt der 10. auf einen Samstag, Sonntag oder einen gesetzlichen Feiertag, hast du bis zum nächsten Werktag Zeit. Die folgende Übersicht zeigt alle Termine für 2026, inklusive der verschobenen Fristen.
In der folgenden Tabelle findest du sowohl die regulären Fristen als auch die Termine mit einer Dauerfristverlängerung. Letztere verschafft dir genau einen Monat mehr Luft zum Atmen.
Dauerfristverlängerung und die 1/11-Regel
Vielleicht hast du schon einmal von der Dauerfristverlängerung gehört. Sie ist das wohl beliebteste Werkzeug für Unternehmer, um den monatlichen Zeitdruck zu entschärfen. Mit einem einfachen Antrag beim Finanzamt verschiebt sich deine Abgabefrist dauerhaft um einen Monat. Das bedeutet: Die Voranmeldung für den Januar musst du nicht bis zum 10. Februar, sondern erst bis zum 10. März einreichen.
Doch wie so oft in der Bürokratie gibt es eine kleine Bedingung, wenn du monatlich abgeben musst: die Sondervorauszahlung. Das Finanzamt möchte eine Sicherheit für den gewonnenen Monat. Diese beträgt in der Regel 1/11 der Summe deiner Vorauszahlungen aus dem Vorjahr. Für das Jahr 2026 musst du diesen Antrag und die Zahlung bis zum 10. Februar erledigen.
du hast mehr Zeit, deine Belege sauber zu sortieren und zu erfassen.
dein Cashflow wird planbarer, da die tatsächliche Zahlung erst später fällig wird.
Stressige Last-Minute-Aktionen am 10. des Monats gehören der Vergangenheit an.
Wenn du mika nutzt, erinnert dich dein KI-Co-Pilot rechtzeitig an diese Option und berechnet die Sondervorauszahlung automatisch für dich. So musst du dich nicht mit komplizierten Formeln in ELSTER herumschlagen.
Was passiert, wenn du eine Frist verpasst?
Fehler passieren, und im Eifer des Gefechts kann eine Frist schon mal untergehen. Das Finanzamt versteht hier jedoch wenig Spaß. Wenn du deine UStVA zu spät einreichst, drohen verschiedene Konsequenzen, die dein Budget unnötig belasten.
Verspätungszuschlag: Dieser kann bis zu 10 Prozent der festgesetzten Steuer betragen, maximal jedoch 25.000 Euro. Selbst wenn du keine Steuer zahlen musst, kann ein Mindestbetrag festgesetzt werden.
Säumniszuschlag: Wenn du nicht nur zu spät meldest, sondern auch zu spät zahlst, wird für jeden angefangenen Monat der Säumnis ein Zuschlag von 1 Prozent der fälligen Steuer erhoben.
Schätzung: Gibst du gar keine Meldung ab, schätzt das Finanzamt deine Umsätze. Spoiler: Diese Schätzung fällt fast immer zu deinen Ungunsten aus.
Wir bei mika glauben, dass niemand wegen bürokratischer Formfehler scheitern sollte. Deshalb haben wir Funktionen eingebaut, die dich sanft aber bestimmt an deine Aufgaben erinnern. Unser Ziel ist es, dass du nie wieder einen Cent an Verspätungszuschlägen zahlen musst.
Wie mika deine Buchhaltung vereinfacht
mika übersetzt die Sprache des Finanzamts in klares Deutsch. Unsere KI automatisiert den gesamten Prozess der Umsatzsteuer-Voranmeldung.
Ein wichtiger Unterschied zu klassischen Buchhaltungstools: mika prüft jeden Beleg automatisch auf Korrektheit und Steuerabziehbarkeit, bevor er verbucht wird. So stellst du sicher, dass dein Vorsteuerabzug auf sicheren Beinen steht und keine falschen Beträge in die Voranmeldung fließen.
Du lädst deine Belege einfach hoch, mika erkennt alle relevanten Daten und berechnet deine Zahllast in Echtzeit. Wenn die Frist naht, bereitet mika die Meldung vor, die du mit nur einem Klick über die direkte ELSTER-Integration an das Finanzamt übermittelst. Kein Einloggen in ELSTER, kein Formulardschungel – mika erledigt die Übertragung vollautomatisch im Hintergrund. So gewinnst du wertvolle Stunden zurück, die du in dein Team, deine Kunden oder einfach in deine wohlverdiente Freizeit investieren kannst.
Typische Fehler bei der USt-Voranmeldung vermeiden
Wir sehen in unserer täglichen Arbeit mit Gründern immer wieder die gleichen Stolperfallen, die sich leicht vermeiden lassen:
Der Klassiker: Belege vergessen. Eine Tankquittung hier, ein Business-Lunch da – und schon fehlt Vorsteuer, die dir eigentlich zusteht. Mit mika fotografierst du jeden Beleg direkt nach dem Kauf, die KI prüft ihn auf Vollständigkeit und archiviert ihn GoBD-konform. So geht kein Euro mehr verloren.
Der Zeitfresser: Manuelle Dateneingabe. Wer seine Belege noch händisch in Excel tippt, verbringt leicht einen ganzen Tag pro Monat nur mit der Buchhaltung. mika erkennt Beträge, Daten und Steuersätze automatisch und spart dir bis zu 80% dieser Zeit. Stell dir vor, was du mit diesem gewonnenen Tag anfangen könntest.
Der Angstmacher: Unklarheit über die Zahllast. Viele Gründer wissen erst kurz vor der Frist, wie viel Umsatzsteuer sie zahlen müssen – und dann wird es hektisch. Mit dem Live-Reporting von mika siehst du jederzeit in Echtzeit, wie hoch deine aktuelle Steuerlast ist. Keine bösen Überraschungen, keine Panik am 10. des Monats.
Der Stolperstein: Falsche Steuersätze. 7% oder 19%? Innergemeinschaftliche Lieferung oder Reverse-Charge? Die deutschen Umsatzsteuerregeln sind komplex. mika erkennt automatisch den korrekten Steuersatz für jeden Beleg und warnt dich, wenn etwas nicht zusammenpasst.
Der Fallstrick: Fehlende Dauerfristverlängerung. Viele Gründer wissen gar nicht, dass sie sich einen Monat mehr Zeit verschaffen könnten. mika erinnert dich rechtzeitig an diese Option und berechnet die Sondervorauszahlung automatisch – so musst du dich nicht mit komplizierten ELSTER-Formularen herumschlagen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was passiert, wenn der 10. auf einen Sonntag fällt?
In diesem Fall verschiebt sich die Abgabefrist automatisch auf den darauffolgenden Montag. Das Finanzamt akzeptiert die Meldung ohne Zuschläge, wenn sie an diesem Werktag eingeht.
Gilt die vierteljährliche Abgabe auch für Neugründer in 2026?
Ja, für Neugründungen zwischen 2021 und 2026 gibt es eine Erleichterung. du kannst deine Voranmeldungen meist vierteljährlich abgeben, es sei denn, deine erwartete Steuerlast ist sehr hoch (über 9.000 Euro).
Wie beantrage ich die Dauerfristverlängerung für 2026?
Den Antrag stellst du elektronisch über ELSTER oder direkt über eine angebundene Software wie mika. Bei monatlicher Abgabe muss der Antrag bis zum 10. Februar 2026 eingereicht werden.
Was ist die Schonfrist bei der Umsatzsteuerzahlung?
Das Finanzamt gewährt in der Regel eine dreitägige Zahlungsschonfrist für Überweisungen. Das gilt jedoch nicht für die Abgabe der Meldung selbst, sondern nur für den Geldeingang.
Kann mika meine USt-Voranmeldung komplett automatisch machen?
Fast! mika bereitet alles vor, kategorisiert deine Belege und berechnet die Beträge. du musst am Ende nur noch kurz drüberschauen und die Übermittlung mit einem Klick bestätigen.
Weitere häufige Fragen (PAA)
Wann ist die Umsatzsteuer-Voranmeldung für Dezember 2025 fällig?
Die Voranmeldung für Dezember 2025 muss bis zum 12. Januar 2026 beim Finanzamt eingehen, da der 10. Januar ein Samstag ist.
Wie hoch ist die Sondervorauszahlung für 2026?
Die Sondervorauszahlung beträgt in der Regel 1/11 der Summe der Vorauszahlungen des Vorjahres (2025).
Müssen Kleinunternehmer eine USt-Voranmeldung abgeben?
Nein, Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind grundsätzlich von der Abgabe der monatlichen oder vierteljährlichen Voranmeldungen befreit.
Quellen
norman.finance: https://norman.finance/de/blog/umsatzsteuervoranmeldung-friste
https://blog.orgamax.de/unternehmer-news/steuer-und-sozialversicherung-termine-2026-gratis-download
https://pandotax.de/rechtliches/umsatzsteuervoranmeldung-grenzen-2026/
nrw.de: https://www.finanzamt.nrw.de/steuerinfos/unternehmen/umsatzsteuer/umsatzsteuer-voranmeldungen
https://gruenderplattform.de/unternehmen-gruenden/dauerfristverlaengerung
Lass mika deine USt-Voranmeldung für 2026 übernehmen und gewinne deine Zeit zurück!



